Interreg VI B: Nordseeraum

Förderart: Zuschuss
Fördergegenstand: CO₂, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Gewässerschutz, Kreislaufwirtschaft, Materialeffizienz, Mobilität, Naturschutz, Ressourceneffizienz, Verwertung, Wasser, Wasserbewirtschaftung, Wassermanagement
Fördergebiet: Europäische Union
Antragsberechtigte: KMU, Konzerne, Öffentliche Institutionen, Start-ups, Vereine und gemeinnützige Institutionen
Maximale Förderquote: 60 Prozent

Details

Interreg VI B: Nordseeraum (Interreg North Sea Programme 2021–2027) fördert transnationale Kooperationsprojekte von Regionen rund um die Nordsee, die gemeinsam Lösungen für Klima-, Energie-, Mobilitäts- und Strukturwandel erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die mehrere Länder und Partner – etwa Kommunen, Verwaltungen, Forschungsinstitutionen, Unternehmen und NGOs – zusammenbringen, um die Nordseeregion grüner, klimaneutraler, widerstandsfähiger, innovativer und lebenswerter zu gestalten.

Gefördert werden unter anderem Vorhaben zur Klimaanpassung und zum Schutz von Umwelt und Biodiversität, zur Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft sowie zur nachhaltigen Nutzung von Wasser- und Küstenräumen. Ein weiterer Schwerpunkt sind nachhaltige Mobilitäts- und Logistikkonzepte im Nordseeraum, etwa multimodale Verkehrslösungen, intelligente Logistikachsen oder digitale Mobilitätsdienste, die Emissionen im Verkehrssektor senken. Daneben unterstützt das Programm Innovations- und Digitalisierungsprojekte, die KMU stärken, neue Geschäftsmodelle erproben und soziale Innovationen oder neue Formen der Governance und Bürgerbeteiligung testen.

Antragsberechtigt sind grenzüberschreitende Konsortien mit Partnern aus mindestens drei Ländern im Programmraum; typische Akteure sind Städte und Regionen, öffentliche Einrichtungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Unternehmen (inkl. KMU und Start-ups) sowie zivilgesellschaftliche Organisationen. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss mit einem EU-Kofinanzierungssatz von bis zu 60% der förderfähigen Kosten für Partner aus EU-Mitgliedstaaten; nationale Eigenmittel oder Kofinanzierungen müssen den Rest abdecken. Das Programm läuft bis 2027 und veröffentlicht regelmäßig neue Calls für „regular projects“ und „small-scale projects“, über die Projektskizzen und Anträge eingereicht werden können.

Fördergeber: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung – EFRE (EFRE)
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