Der Solarparkplatz der Jungheinrich AG

MAßNAHME & UMSETZUNG

Jungheinrich hat an seiner Konzernzentrale in Hamburg-Wandsbek einen Solarparkplatz mit 630 Photovoltaikmodulen und einer Spitzenleistung von 200 Kilowattpeak in Betrieb genommen. Der Solarparkplatz ist der größte seiner Art in Hamburg. Die Anlage überdacht den Mitarbeitendenparkplatz und versorgt 52 E-Ladepunkte mit sauberem Strom – 48 davon sind für Mitarbeitende nutzbar. Vier weitere Ladepunkte sind frei zugänglich und damit Teil der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Hamburg.
Die Maßnahme wurde von der energielenker Gruppe geplant und umgesetzt. Der hier erzeugte grüne Strom fließt direkt in die darunter errichteten E-Ladesäulen sowie in die Versorgung der Jungheinrich Konzernzentrale, auf deren Dach ebenfalls Photovoltaikmodule installiert sind. Den überschüssigen Strom aus der Photovoltaikanlage speist Jungheinrich in das öffentliche Netz Hamburgs ein. Die 1.100 Meter große Anlage wurde im September 2023 eröffnet.

Erfahrungen & Handlungs­empfehlungen

Mit der Eröffnung des größten Solarparkplatzes Hamburgs hat Jungheinrich ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität gesetzt.  Die 630 installierten Module erzeugen jährlich genug Strom, um rund 4.000 Elektroautos vollständig aufzuladen.
Die erzeugte Energie versorgt 52 Ladepunkte. Damit wird nicht nur der CO₂-Fußabdruck des Unternehmens reduziert, sondern auch ein Beitrag zur Ladeinfrastruktur in Hamburg geleistet. Die Maßnahme ergänzt das bestehende Nachhaltigkeitsengagement von Jungheinrich, das bereits seit 2021 auf 100 % Ökostrom an allen deutschen Standorten setzt.
Eine zentrale Herausforderung war die effiziente Nutzung bereits versiegelter Flächen. Diese wurde durch die Überdachung des bestehenden Mitarbeitendenparkplatzes gelöst. Die Integration der Ladeinfrastruktur in den Arbeitsalltag erforderte zudem eine enge interne Abstimmung.
Unternehmen, die ähnliche Projekte umsetzen möchten, sollten frühzeitig interne Stakeholder einbinden und auf skalierbare Lösungen setzen. Die Kombination aus lokaler Energieerzeugung und Ladeinfrastruktur direkt am Arbeitsplatz schafft ökologische und soziale Mehrwerte – und stärkt zugleich die Arbeitgeberattraktivität.

Kosten & Finanzierung

Die Gesamtinvestition belief sich auf 1,7 Millionen Euro. Jungheinrich hat die Maßnahme vollständig aus eigenen Mitteln finanziert und keine öffentlichen Fördermittel in Anspruch genommen. Dadurch blieb das Unternehmen unabhängig in Planung und Umsetzung.

Jungheinrich AG

Anzahl der Mitarbeitenden:
ca. 21.000
Geschäftstätigkeit & Branche:
Intralogistik
Jungheinrich ist ein weltweit führender Anbieter für Intralogistiklösungen. Mit digitaler Vernetzung und Automatisierung legt das Unternehmen die Grundlage für zukunftsfähige, autonome Logistikprozesse. Hierbei wird gezielt auf nachhaltige Technologien und ein zertifiziertes Umweltmanagement gesetzt, um ökologische Verantwortung in allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu übernehmen. Ziel ist es, zukunftsfähige Lager zu gestalten, die effizient, kreislauffähig und sicher sind.
Jungheinrich AG

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