| Die Breitenförderung im Betrieblichen Mobilitätsmanagement unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität. Während die Initialförderung auf eine erste Beratung und Konzepterstellung abzielt, fördert die Breitenförderung die praktische Einführung bewährter Lösungen direkt im Unternehmensalltag.
Gefördert werden vielfältige Maßnahmen, die den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität erleichtern. Dazu zählen unter anderem die Anschaffung von Lastenrädern, Pedelecs und E-Fahrzeugen, die Errichtung von Ladesäulen, Radabstellanlagen oder Umkleide- und Duschmöglichkeiten, ebenso wie die Einführung von Car- und Bike-Sharing-Angeboten oder digitalen Mobilitätslösungen. Auch Informations- und Gesundheitstage zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden sind förderfähig. Die Unternehmen erhalten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der sich an den Investitionsmehrkosten orientiert. Kleine Unternehmen können bis zu 60 Prozent, mittlere Unternehmen bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben erstattet bekommen – maximal jedoch 60.000 Euro pro Antrag. Das Programm wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) über das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) umgesetzt. Es richtet sich an KMU aller Branchen mit Sitz in der EU und einer Betriebsstätte in Deutschland. Anträge können bis zum 31. Dezember 2026 eingereicht werden. Ziel der Breitenförderung ist es, erprobte Maßnahmen in einer Vielzahl von Unternehmen zu etablieren und so den betrieblichen Verkehr nachhaltiger, effizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Damit trägt die Förderung nicht nur zur CO₂-Reduktion bei, sondern steigert auch die Attraktivität von Unternehmen für ihre Beschäftigten und unterstützt eine moderne, gesundheitsfördernde Unternehmenskultur. |










