InnovationFocus „Green Industry & Circular Economy Hamburg“

Förderart: Zuschuss
Fördergegenstand: Abfallmanagement, Abwärme, Antriebssysteme, Batterie- und Speichertechnologie, CO₂, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Herstellungsprozess, Kreislaufwirtschaft, Logistik, Machbarkeitsuntersuchungen, Materialeffizienz, Produkte, Produktionsanlagen, Produktnutzung, Ressourceneffizienz, Verbesserte Produkte, Verwertung, Wasserstoff
Fördergebiet: Hamburg
Antragsberechtigte: KMU, Konzerne, Öffentliche Institutionen, Start-ups, Vereine und gemeinnützige Institutionen
Maximale Fördersumme: 1.000.000 Euro

Antragsfrist: 15. April 2026

Details

Die Förderinitiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ unterstützt Hamburger Unternehmen dabei, innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte für eine wettbewerbsfähige und zugleich klimafreundliche Industrie umzusetzen. Gefördert werden sowohl einzelbetriebliche FuE‑Projekte als auch Kooperationsvorhaben mit anderen Unternehmen oder mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wenn diese neue oder deutlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen für eine emissionsärmere, ressourceneffiziente und zirkuläre Wirtschaft entwickeln.

Im Fokus stehen drei thematische Bereiche: innovative industrielle Prozesse und Technologien (z. B. Energie- und Materialeffizienz, Prozessoptimierung, Emissionsreduktion, industrielle KI, vernetzte Produktion), Circular-Economy-Lösungen wie zirkuläres Produktdesign, Nutzung von Sekundärrohstoffen, Green Chemistry und Rohstoffrückgewinnung sowie neuartige Energieträger und Speichertechnologien rund um Wasserstoff, Power‑to‑X, Energiespeicher, Abwärmenutzung, CCU und alternative Kraftstoffe. Förderfähig sind insbesondere Personal- und Sachkosten, externe FuE‑Leistungen, Patente und weitere projektbezogene Aufwendungen, die unmittelbar der Entwicklung und Erprobung der Innovation dienen.

Die Unterstützung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Programm PROFI Umwelt mit Fördersummen von bis zu 500.000 Euro für Einzelprojekte und bis zu 1 Million Euro für Kooperationsprojekte. Für Unternehmen liegt die Förderquote je nach Größe und Vorhaben üblicherweise zwischen 25% und 55%, während Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Verbundpartner mit bis zu 100% gefördert werden können, sofern ihr Kostenanteil am Gesamtprojekt zwischen 10% und 40% liegt. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Betriebsstätte in Hamburg sowie Konsortien aus Unternehmen und Hamburger Hochschulen/Forschungseinrichtungen; der Weg führt über eine kurze Projektskizze, eine Beratung durch die IFB Hamburg und anschließend einen förmlichen Antrag, der bis Mitte 2026 eingereicht werden muss, damit erste Projekte Ende 2026 starten können.

Zur Pressemitteilung der BUKEA
Fördergeber: Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)
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