Das Programm „Nachhaltiges Bauen“ der IFB Hamburg fördert seit dem 1. April 2025 den Neu- und Umbau von Nichtwohngebäuden sowie erstmals auch von freifinanzierten Wohngebäuden in Hamburg. Die Förderung umfasst Neubauten ebenso wie Aufstockungen und Anbauten.
Unterstützt wird der Einsatz klimaschonender Baustoffe und Baukonstruktionen mit geringem Treibhauspotenzial, die einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten und Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor dauerhaft verringern. Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch zu senken, die CO₂-Bilanz der Gebäude über ihren gesamten Lebenszyklus zu verbessern und so die Klimaschutzziele der Freien und Hansestadt Hamburg im Bauwesen wirksam zu unterstützen.
Die Förderung gliedert sich in drei Module – Klimaschonender Neubau, Ökobilanzierung und Qualitätssicherung Holzbau. Diese adressieren Planung, Konstruktion und Ausführung gleichermaßen und können je nach Vorhaben einzeln oder kombiniert beantragt werden.
Förderfähige Maßnahmen
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- Neubau-/Umbau-Zuschuss von Konstruktionen mit niedrigem Treibhauspotential
- Erstellung einer Ökobilanz nach der QNG-Systematik für das gesamte Gebäude
- Durchführung einer „Qualitätssicherung Holzbau“, bei der ein:e Qualitätssichernde:r bei Holzgebäuden während der Planung und Ausführung die richtige bautechnische Ausführung und Eignung der Materialien prüft
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Förderhöhe
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- Klimaschonender Neubau: Zuschusshöhe in Abhängigkeit vom Treibhauspotential der Konstruktion, max. 200.000 € pro Förderfall
- Ökobilanzierung: 60 % – 80 % der Honorarkosten, max. 10.000 € pro Förderfall
- Qualitätssicherung Holzbau: 60 % – 80 % der Honorarkosten, max. 10.000 € pro Förderfall
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Antragsberechtigte:
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- Grundeigentümer:innen sowie sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z. B. Erbbauberechtigte) von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg. In 2026 werden auch Wohn-, Alten- oder Pflegeheime sowie Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe und ähnliche Einrichtungen in die Liste der Antragsberechtigten aufgenommen.
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