Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen. Im Fokus stehen dabei hoch energieeffiziente Kälteerzeuger, die nicht-halogenierte Kältemittel verwenden sowie die Umrüstung bestehender kleiner Kompressionskälteanlagen. Dadurch sollen Treibhausgasemissionen reduziert und der Stromverbrauch und damit die CO₂-Emissionen vermindert werden.
Gefördert werden sowohl die Neuanschaffung effizienter Kälte- und Klimaanlagen als auch die Modernisierung bestehender Systeme. Dazu zählen unter anderem Investitionen in die Anlagentechnik, die Nutzung natürlicher Kältemittel wie Ammoniak, Kohlendioxid oder Propan sowie Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz. Auch Beratungsleistungen, die der Vorbereitung solcher Investitionen dienen, können unterstützt werden.
Die Förderung richtet sich an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Vereine sowie weitere Organisationen, die Kälte- und Klimaanlagen betreiben. Sie erfolgt in Form von Zuschüssen, die je nach Maßnahme und Anlagengröße unterschiedlich ausfallen können. Damit soll ein finanzieller Anreiz geschaffen werden, veraltete und klimaschädliche Systeme durch moderne, nachhaltige Lösungen zu ersetzen.
Das Programm trägt dazu bei, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen und gleichzeitig die Betriebskosten der Anlagenbetreiber zu senken. Interessierte können Anträge über das Förderportal des Bundes stellen und erhalten dort weitere Informationen zu Voraussetzungen, förderfähigen Maßnahmen und den geltenden Förderquoten.









