Förderprogramm Umweltschutz und Sicherheit 2025

Förderart: Zuschuss
Fördergegenstand: Antriebssysteme, CO₂, Telematiksysteme
Fördergebiet: Deutschland
Antragsberechtigte: KMU, Konzerne, Start-ups
Maximale Fördersumme: 33.000 Euro
Maximale Förderquote: 80 Prozent

Antragsfrist: 1. September 2025

Details

Das Förderprogramm „Umweltschutz und Sicherheit 2025“ ist ein Zuschussprogramm des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM) und richtet sich an Unternehmen des gewerblichen Güterkraftverkehrs mit mautpflichtigen schweren Nutzfahrzeugen. Ziel ist es, die Umweltbilanz und die Sicherheit im Straßengüterverkehr zu verbessern und gleichzeitig die Effizienz der Fahrzeugflotten zu erhöhen. Das Programm ist die weiterentwickelte Nachfolge des bekannten De-minimis-Programms und fokussiert nun deutlicher auf Emissionsreduktion und Sicherheitsmaßnahmen.

Gefördert werden vor allem fahrzeugbezogene und betriebsbezogene Maßnahmen, die zur Verringerung von CO₂‑Emissionen, Schadstoffen und Lärm beitragen oder die Verkehrssicherheit erhöhen. Dazu zählen unter anderem moderne Telematik- und Flottenmanagementsysteme, Assistenz‑ und Sicherheitssysteme, Schulungen, zertifizierte Umwelt- und Sicherheitsmanagementsysteme sowie bestimmte emissions- und ressourcenschonende Komponenten wie runderneuerte Lkw-Reifen. Die förderfähigen Maßnahmen sind in einem Maßnahmenkatalog des BALM konkret definiert.

Unternehmen können Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro je schwerem Nutzfahrzeug erhalten, maximal 33.000 Euro pro Unternehmen und Förderperiode. Die Förderquote beträgt dabei bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben, der Zuschuss ist nicht rückzahlbar. Antragsberechtigt sind Güterkraftverkehrsunternehmen mit mindestens einem mautpflichtigen Fahrzeug (≥ 7,5 t bzw. ab 2025 teilweise ab 3,5 t zulässiger Gesamtmasse) im Bestand. Die Antragstellung erfolgt online über das BALM-Antragsportal im begrenzten Zeitraum vom 4. August 2025 bis zum 1. September 2025; alle geförderten Maßnahmen müssen bis zum 31. Dezember 2025 umgesetzt und abgerechnet sein.

Fördergeber: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM)
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