Im Jahr 2024 hat AES gemeinsam mit der Schwesterfirma Solares Energy GmbH eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von 1.200 m² auf dem Firmendach installiert. Die hochmoderne Anlage produziert jährlich rund 220.000 kWh sauberen Strom – und liefert damit nicht nur Energie, sondern auch ein klares Statement für umweltbewusste Technologie in der Luftfahrtproduktion. Die Anlage wurde am Hauptsitz in Bremen installiert und ist seit 2024 vollständig in Betrieb. Sie versorgt sowohl die Produktions- und Verwaltungsbereiche, als auch die 14 firmeninternen Wallboxen für den hybrid- bzw. elektrisch angetriebenen Fuhrpark der AES mit selbst erzeugter, regenerativer Energie. Bis zu 160 kWh durch die Photovoltaikanlage erzeugter Strom kann darüber hinaus im zusätzlich errichteten Energiespeicher zwischengespeichert werden. Die Realisierung erfolgte durch die enge Zusammenarbeit mit Solares Energy GmbH, die als Experte für Solartechnologie die technische Planung, Lieferung und Installation übernahm. Die Integration ins Unternehmensnetz erfolgte in Abstimmung mit dem örtlichen Energieversorger.
Ein Energiemanagement-Portal wird parallel verwendet, um die Stromnutzung zu optimieren und den Eigenverbrauch gezielt zu erhöhen. Dieses System ermöglicht die intelligente Steuerung energieintensiver Prozesse.
Erfahrungen & Handlungsempfehlungen
Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage hat bei AES durchweg positive Auswirkungen gezeigt – sowohl auf die Umweltbilanz als auch auf die betriebliche Effizienz. Bereits im ersten Jahr konnte rund 36% des Strombedarfs durch die selbst erzeugte Solarenergie gedeckt werden. An sonnigen Tagen ist das Unternehmen sogar vollständig energieautark und speist überschüssige Energie ins öffentliche Netz ein. Damit leistet AES nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern verbessert auch seine langfristige wirtschaftliche Stabilität. Jährlich können bei aktuellem Stromverbrauch durch die Anlage etwa 80 Tonnen CO₂ eingespart werden – ein klar messbarer Effekt nachhaltiger Investitionen.
Die Umsetzung brachte einige Herausforderungen mit sich, insbesondere in der Abstimmung mit Behörden und dem Netzbetreiber sowie bei der technischen Integration in bestehende Prozesse. Dank einer frühzeitigen Planung, einer klaren internen Projektstruktur und der engen Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft Solares Energy GmbH konnten diese Hürden erfolgreich gemeistert werden. Die Einführung des Energiemanagement-Portals unterstützte zusätzlich dabei, die Eigenstromnutzung zu optimieren und eine effiziente Steuerung großer Verbraucher sicherzustellen.
Aus Sicht von AES ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend für den Erfolg vergleichbarer Projekte. Unternehmen sollten frühzeitig klären, welche technischen und baulichen Voraussetzungen vorliegen und welche Genehmigungen erforderlich sind. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern – intern oder extern – kann den Umsetzungsprozess deutlich beschleunigen und erleichtern. Zudem empfiehlt es sich, die PV-Anlage nicht als Einzelmaßnahme zu betrachten, sondern in ein ganzheitliches Energiekonzept einzubetten. So lassen sich Synergien – etwa durch Lastmanagement oder Speicherlösungen – gezielt nutzen.
AES hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2025 den Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen zu decken und bis 2030 klimaneutral zu arbeiten.