Förderprogramm „Unvermeidbare Abwärme nutzen“

Förderart: Zuschuss
Fördergegenstand: Abwärme, Prozesswärme, Ressourceneffizienz, Wärme- und Kältetechnik, Wärmenetze
Fördergebiet: Hamburg
Antragsberechtigte: KMU, Konzerne, Start-ups
Maximale Fördersumme: 1.000.000 Euro
Maximale Förderquote: 40 Prozent

Details

Das Förderprogramm „Unvermeidbare Abwärme nutzen“ des Förderschwerpunkts 5 bei der IFB Hamburg unterstützt Unternehmen dabei, unvermeidbare Abwärme aus Produktions- und Prozessanlagen zu erfassen und in betriebsfremde Nah- oder Fernwärmenetze einzuspeisen. Solche Projekte tragen wesentlich zur CO₂-Reduktion und zu mehr Energieeffizienz in Hamburg bei.

Förderfähig sind Investitionen in technische Maßnahmen und Leitungen, die nötig sind, um die nicht mehr innerbetrieblich nutzbare Abwärme dauerhaft anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen – z.B. über eine Direktleitung zu einem anderen Unternehmen oder den Anschluss an ein Verteilnetz. Die Abwärme muss zuvor alle betrieblichen Verwendungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben, damit sie als „unvermeidbar“ gilt.

Der maximale Zuschuss beträgt in der Regel bis zu 1 Million Euro, mindestens jedoch 1.000 Euro pro Vorhaben und wird als Festbetrag auf Basis der jährlich vermiedenen CO₂-Emissionen berechnet (150 € je vermiedener Tonne CO₂/Jahr). Die Förderquote liegt maximal bei 40 % der Investitionsmehrkosten, bzw. 30 % der Kosten für energieeffiziente Fernwärme- und Fernkältesysteme, immer unter den beihilferechtlichen Vorgaben. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt, eine Antragstellung ist fortlaufend möglich, solange Mittel zur Verfügung stehen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Branchen und Größen mit Sitz oder Betriebsstätte in Hamburg, sofern sie die technischen und klimarelevanten Förderkriterien erfüllen.

Fördergeber: Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)
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