Das EEW-Modul 6 „Elektrifizierung von Kleinen Unternehmen“ ist ein eigenständiges Modul der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW). Es richtet sich gezielt an kleine Unternehmen aller Branchen mit weniger als 50 Mitarbeitenden und höchstens 10 Mio. € Jahresumsatz/Bilanzsumme, einschließlich Start-ups, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Einrichtungen, sofern sie wirtschaftlich aktiv sind und die Größenkriterien erfüllen.
Das Förderziel ist der Austausch oder die Umrüstung von bestehenden Produktionsanlagen, die bislang mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, durch klimafreundliche, elektrisch betriebene Maschinen und Anlagen. Dazu zählen beispielsweise elektrische Wärmepumpen, Prozesswärmeerzeuger, elektrisch betriebene Backöfen, Gabelstapler, Trocknungsanlagen, Waschmaschinen, Härteöfen, Fritteusen und andere produktionsbezogene Systeme. Förderfähig sind Anschaffung, Installation, Planung sowie Nebenkosten wie Transport und Entsorgung.
Die Förderung beträgt bis zu 33 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 200.000 € pro Vorhaben. Voraussetzung ist, dass die auszutauschenden oder umzurüstenden Anlagen seit mindestens fünf Jahren betrieblich genutzt und die neue Technik ausschließlich mit Strom betrieben wird. Eine Antragstellung ist vor Maßnahmenbeginn über das BAFA möglich; alternativ ist eine Förderung per KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss denkbar. Gebäudebezogene Maßnahmen sind in diesem Modul ausgeschlossen. Modul 6 bietet kleinen Unternehmen einen niedrigschwelligen und gezielten Förderweg, um mit Energieeffizienz und elektrischer Prozessumstellung einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und langfristig Kosten zu sparen.









