Brennstoffemissions­handelsgesetz (BEHG)

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist ein deutsches Bundesgesetz, das einen nationalen Emissionshandel für die Sektoren Wärme und Verkehr einführt, die nicht vom EU-Emissionshandelssystem erfasst sind. Es verpflichtet Inverkehrbringer fossiler Brennstoffe, für die durch die Verbrennung entstehenden CO₂-Emissionen Emissionszertifikate zu erwerben. Ziel ist es, ein effektives Preissignal für CO₂-Emissionen zu setzen und dadurch Anreize zur Emissionsreduktion zu schaffen.

Das BEHG sieht eine Einführungsphase mit Festpreisen für Emissionszertifikate vor:

2021: 25 €/t CO₂
2022: 30 €/t CO₂
2023: 30 €/t CO₂
2024: 45 €/t CO₂
2025: 55 €/t CO₂

Ab 2026 beginnt die Versteigerungsphase, in der sich der Preis der Emissionszertifikate am Markt bildet, zunächst mit einem Preiskorridor von 55 bis 65 €/t CO₂.

Emissionsreduktion
Gültigkeitsbereich: Deutschland
Branche: Energieversorgung, Verarbeitendes Gewerbe

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